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BLOG: Mitarbeitermotivation (Fr, 10 Feb 2017)
Raus aus der Komfortzone Frank Schultes, "Meister" in facebook Frank Schultes, "Meister" in facebook Warum nicht mal das Heft aus der Hand geben? Die Unternehmerinnen des Netzwerkes women-together in Pfaffenhofen wollten eine Facebook-Schulung. Ich bin ein großer Fan von: „Haben wir Fähigkeiten in den eigenen Reihen?“ Die Antwort darauf war ein klares „JA!“. Frank Schultes, der Büroleiter unserer Fahrschule, ist sozusagen unser Meister in facebook.   Mach DU mal - Vertrauen erforderlich Normalerweise kümmert sich Frank im Büroalltag hauptsächlich um Termine, Organisation, meinen Internet-Auftritt und auch um die sozialen Netzwerke. Genau darin ist Frank so fit, dass er das Facebook-Seminar übernommen hat. Eigentlich ohnehin ein Thema für ihn – aber als Referent? Dass Frank sich gut vorbereitet, wusste ich. Aber wie würde er sich als Vortragender machen? Ich habe ihm vertrauensvoll die Bühne überlassen und war selbst ganz gespannt, wie er sich in dieser neuen Rolle so schlägt. Mitarbeiter wachsen an neuen Aufgaben Kurzum: Es lief super! Frank führte anschaulich und souverän durch das Thema, bezog die Kursteilnehmer mit ein, blieb auch bei den zahlreichen Fragen immer ruhig und verständlich, fand immer zurück zu seinem roten Faden oder stellte die Fragen hinten an, um sie an passender Stelle zu beantworten. Die Lobesdusche am Ende hatte er sich wirklich verdient! Das tut jedem gut – Mitarbeiter wachsen an solchen neuen Aufgaben. Man muss ihnen nur auch die Chance geben, ihre eigenen Fähigkeiten selbst zu entdecken und auch mal etwas Neues auszuprobieren. Wichtig: Fehlerkultur vorab klären! Aber Achtung: keine halben Sachen! Wer einem Mitarbeiter eine neue Aufgabe zutraut, sollte ihn auch wirklich tun lassen. Soll heißen: Verantwortung übertragen, dann aber komplett. Das kann ein bestimmtes zeitlich begrenztes Projekt sein, zum Beispiel die alleinige Verantwortung für einen Messeauftritt. Klar, es kann auch schief gehen. Wichtig ist dabei, wie im Unternehmen mit Fehlern umgegangen wird. Dann sollten daher unbedingt zwei Dinge geklärt werden: Erstens, was kostet es, wenn das „Experiment“ daneben geht. Zweitens, was tut der Mitarbeiter, damit der Fehler nicht wieder passiert. Raus aus der Alltags-Tretmühle Der Mitarbeiter wächst, und zwar nicht nur über seine ursprüngliche Rolle hinaus. Es geht um viel mehr: Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, neue Herausforderungen. Das klappt allerdings nicht, ohne die Komfortzone zu verlassen. Gewohnte und vertraute Verhaltensmuster verlassen um sich auf Neues einzulassen ist richtig, richtig anstrengend! Aber es lohnt sich: Schon kleine Veränderungen können große Auswirkungen haben. Es beginnt immer bei einem selbst, ganz gleich ob Einzelpersonen, Teams oder Unternehmen. Entlastung durch Loslassen Begeisterte Seminar-Teilnehmerinnen Begeisterte Seminar-Teilnehmerinnen Als ich meinem Büroleiter die Seminarleitung übergeben hatte, haben wir beide gewonnen. Während Frank extrem motiviert an die Sache heran ging und dabei viel Lob für seinen Einsatz erhalten hat, war ich einfach nur entlastet, da ich mich nicht auf die vielleicht aufwändige Suche nach einem externen Referenten machen musste. Entlastung durch Loslassen - Wer das erkannt hat und umsetzt, kann enorm gewinnen! Allerdings ist das für manche Führungskräfte aber leichter gesagt als getan. Auch Aufgaben und Verantwortung abgeben will gelernt sein. In meinen Seminaren und Workshops kann ich Ihnen dabei helfen, auch in Ihrem Unternehmen schlummernde Talente zu entdecken und gezielt zu fördern. Probieren Sie es aus: Ihre Mitarbeiter können meist mehr, als Sie (und die Mitarbeiter selbst) denken!   Ihre Verena Fleischmann
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BLOG: Hallo Dingsda! (Mon, 12 Sep 2016)
Einblicke in ein bemerkenswertes Gedächtnistraining Gastbeitrag von Nicole Kraß, Journalistin   Wie weit Vorstellung und Wirklichkeit doch auseinander driften können. Kennen Sie das? Sie haben eine konkrete Idee von etwas und sind dann so richtig überrascht, wenn es ganz anders kommt? Mein letztes Erlebnis dieser Art hatte ich neulich beim Gedächtnistraining „BeMerkenswert“, zu dem Verena in ihre neuen Räume in Mittelscheyern eingeladen hatte.   Wie es sich als Journalistin so gehört, hatte ich mich vorab über Gedächtnistraining ganz allgemein informiert. Allerhand Übungen und Techniken sollen ja bekanntermaßen helfen, im Alter mental-aktiv zu bleiben. Ich habe selbst sogar schon mal ein Gedächtnistraining absolviert, als ich mitten im Studium merkte, dass ich mir eigentlich nichts mehr merken kann. Ist zwar schon lange her, aber ich erinnere mich noch ganz genau daran, dass wir in einem sterilen Seminarraum an Tischen in U-Form saßen und unzählige Übungsbögen ausfüllten. Der Trainier stand vorne, wie ein Lehrer in der Schule, und verteilte Übungen. Gezielte Aufgaben für verschiedene Gedächtnisfunktionen: Konzentration, denkerische, sprachliche und räumlich-praktische Fähigkeiten. So ein bisschen wie ein IQ-Test, den jeder irgendwann in seiner Schullaufbahn mal mitmachen muss. Und genau so habe ich mich nun auch bei Verenas Gedächtnistraining sitzen und schwitzen sehen. Gedächtnistraining kann Spaß machen Aber bei Verena ist alles anders. Tische sucht man hier vergeblich. Im angenehmen, lichtdurchfluteten Seminarraum stehen Stühle locker im Kreis angeordnet um einen bunten Zettel-Haufen herum. Darauf stehen Sprüche wie „Don’t forget to Hüpf“, die einen einfach zum Schmunzeln bringen. Überall liegen Bilder, sie scheinen wahllos im Raum verteilt zu sein. „Aha, was das wohl wird?“, frage ich mich. Kaum angekommen, bin ich auch schon mittendrin. Die fünf Kursteilnehmer Gertrud, Greta, Matteo, Annamaria und Sonja stellen sich vor. Fröhliches Geplauder, man scheint sich schon ewig zu kennen. Ist aber nicht so, wie ich erstaunt erfahre – die fünf haben nach dem Basisseminar „BeMerkenswert“ gemeinsam den Kurs für Fortgeschrittene bei Verena besucht. Heute ist Abschluss. Keine fünf Minuten später habe ich fast alle Namen vergessen, wie peinlich. Beim zweiten Anlauf klappt es. Und schon geht es auch los. Leicht beschämt suche ich mir einen Platz, zücke mein Schreibzeug und beobachte. Mal sehen, was die „Schlaumeier“ – wie sie sich sogar selbst nennen - so drauf haben. Das Gehirn ständig auf Trab halten Gemütlich ist das heute nicht, denn kaum haben alle Platz genommen, stehen wir auch schon wieder auf. Ich stelle überrascht fest, dass Gedächtnistraining keinesfalls nur aus mentalen Übungen besteht. Der ganze Körper kommt zum Einsatz. Mal stehen wir auf einem Bein während wir eine bestimmte Zahlenfolge reihum aufsagen, mal laufen wir durch den Raum, nur um an einer anderen Stelle stehend eine Merk-Übung durchzuführen. Dann setzen wir uns wieder, irgendwohin, aber bloß nicht auf denselben Platz wie zuvor. Vermeintliche Nebensächlichkeiten, die aber für Bewegung sorgen „und ganz nebenbei das Gehirn auf Trab halten“, erklärt Verena. "Immer in Bewegung bleiben, sodass das Gehirn ständig neue Synapsen bildet." (Verena Fleischmann)  Die Stimmung ist fantastisch, alle lachen, freuen sich regelrecht auf die nächsten Aufgaben. Keiner mault, weil er jetzt schon wieder aufstehen muss. Ganz selbstverständlich gehen die Kursteilnehmer den wenigen Anweisungen von Verena nach. Diese homogene Gruppe hat richtig Spaß! Das freut sichtlich auch Verena: „Ihr seid mittendrin, denn wenn ihr Spaß habt, dann läuft es von alleine“, motiviert sie die wissbegierigen Probanden. Und dass das so ist, zeigen sie beim Vortragen ihrer „Hausaufgaben“. Ja, Hausaufgaben, denn ohne Übungen geht es nicht. Eine der Aufgaben bestand darin, sich die Handynummern der anderen Teilnehmer zu merken – mit Bildern. Bilder im Kopf Ich komme aus dem Staunen nicht heraus, was diese fünf Personen alles im Kopf haben! Und vor allem – wie! Jeder der Kursteilnehmer hat eigene Bilder für jede Zahl im Kopf, reiht sie aneinander, sodass Geschichten entstehen. Greta startet mit ihrer irrwitzigen Bilderfolge: „Du trägst ein Nachthemd, auf dem vorne groß „75“ gedruckt ist, also lautet die Vorwahl schon mal 0175.“ Weiter geht die Reise durch die Nacht (8), richtig lustig wird es bei der Zahl 6, die 2 steht für Greta „wir beide?“ und so weiter. Diese Zahlen bleiben sogar mir im Gedächtnis! Gedächtnistraining mit der Logitechnik Wieder stehen alle auf. Im ganzen Raum hat Verena Bilder von bedeutenden, mehr oder weniger berühmten Persönlichkeiten verteilt, auf Stühlen, am Boden und auf Regalen. Ich staune nicht schlecht: die fünf Gedächtnisprofis kennen lückenlos alle Namen! Auch mit den 7 Weltwundern haben sie keine Probleme. Dank der Locitechnik, wie ich von Verena erfahre. Diese Technik, auch Methode der Orte genannt, gilt als die älteste Merktechnik überhaupt. Dabei geht man wie folgt vor. Man wählt sich zunächst einen Weg aus, an dem gut bekannte und markante Orte liegen, zum Beispiel der Weg zur Arbeit oder zum Bäcker. Dann werden die zu lernenden Begriffe durch eine bildliche Vorstellung mit den einzelnen Orten verbunden. Zum Abrufen der Informationen braucht man lediglich den Weg vom Anfang bis zum Ende durchzugehen. Spannend, wenn plötzlich das Taj Mahal und der Machu Picchu auf dem Weg zur Arbeit liegen! Positive Bestärkung von Verena Die fünf „Schlaumeier“ haben dafür aber auch fleißig trainiert – denn wie bei jedem anderen Training auch muss man das Sich-merken-können üben, üben, üben. Dazu haben Sie Verenas Unterstützung, die neben gezielten Anleitungen auch aus einer ordentlichen Portion Motivation besteht. Später erklärt mir Gertrud, dass sie sich bei den Weltwundern zunächst nur zwei merken konnten. Verena habe sie alle im Kurs immer wieder bestärkt: „Ihr habt euch zwei von sieben Weltwundern gemerkt? Super, zwei wisst ihr schon!“ "Ihr habt euch 2 von 7 Weltwundern gemerkt? Super, 2 wisst ihr schon!" (Verena Fleischmann) Verenas Kurs geht weit über ein gängiges Gedächtnistraining hinaus, das spüre ich von Anfang an. Greta erzählt, dass sie viele Dinge jetzt viel bewusster mache. Matteo sagt von sich, er sei offener geworden. Das habe er dieser Gruppe zu verdanken. „Es tut auch gut zu sehen, dass andere mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben“, sagt Annamaria. „Weil wir alle den Kopf so voll haben“, fügt sie noch hinzu. Sie ist jetzt mutiger geworden, fragt auch mal nach, wenn sie einen Namen dann eben doch vergessen hat. Man kommt ins Gespräch, die Einstellung verändert sich und somit wächst auch die Persönlichkeit immer ein Stückchen mit, bestätigt mir Verena, die dieses Phänomen in ihren Kursen immer wieder beobachtet. Im Kalender steht: "Hirn" Mit einem solch kurzweiligen Training hatte ich wirklich nicht gerechnet. So ging es am Anfang allen – außer Annamaria, die hatte gar keine Erwartungen und sich einfach überraschen lassen: „Ich wollte einfach mal einen Kurs besuchen, der mein Hirn anregt.“ Und so stand das Training dann auch ganz einfach bei ihr im Kalender: „Hirn“. Alles klar. Greta, die rheinische Frohnatur, hat allen stets erzählt, sie mache einen „Schlaumeierkurs“.  Für sie war der Kurs „spitzenklasse“. Sie gehe jetzt aufmerksamer durchs Leben. „Ich bin eine Rätseltante und suche mir ständig Aufgaben, die mir keiner stellt.“ Positiv überrascht war sie von Verena und von ihrer lockeren Gestaltung des Kurses. Denn wie ich hatte auch Gerta die Vorstellung: alle sitzen am Platz und versuchen, kniffelige Aufgaben zu lösen. Verenas Kurs hat sie begeistert: „Für mich war neu, dass Gedächtnistraining auch etwas Körperliches ist.“ Sonja geht nun „bewusster, aufmerksamer, konzentrierter und interessierter“ durchs Leben. Besonders überrascht hat sie die erste Stunde, „weil die so anders war. Lockere Atmosphäre, kurzweilig, von Anfang an Spaß“. Das Hirn trainieren wie einen Muskel Warum sollten wir überhaupt unser Gedächtnis trainieren? „Ich vergesse alles, gehe in den Keller, komme hoch – und wollte doch etwas ganz anderes“, bringt es Matteo auf den Punkt. Auch Getrud hatte Probleme, sich Dinge, vor allem Namen, zu merken. „Ich dachte schon, das hat mit dem Alter zu tun. Dann habe ich in einem Radiobericht davon gehört, dass man sein Gedächtnis wie einen Muskel trainieren kann“, sagt die sportliche 58-Jährige. Sie hat für sich jetzt die ideale Trainings-Kombination entdeckt: beim Training auf dem Laufband stärkt sie zugleich ihr Gedächtnis, indem sie zum Beispiel die Namen aller bisherigen Bundeskanzler lernt. Mein Fazit: Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht – und ganz nebenbei spannende Dinge gelernt. Es hat richtig Spaß gemacht, auch mal „um die Ecke“ zu denken und das ein oder andere Rätsel zu lösen. Danke, Verena, für diesen herrlichen Abend. BeMerkenswert!
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